Hi, ich bin Nina

Ich sehe Menschen, weil ich diesen Weg selbst gegangen bin.

Im Coaching begleite ich im Außen erfolgreiche Menschen, deren Leben sich aber hinter verschlossenen Türen nur noch anstrengend und leer anfühlt, so gar nicht nach ihnen.

Der Beginn meiner Geschichte

Meine Geschichte beginnt nicht mit Coaching oder meinen Ausbildungen. Sondern mit einem ruhigen Mädchen, das viel beobachtete, viel nachdachte und schon früh eine ziemlich klare eigene Meinung hatte, was nicht immer gut ankam.

Für viele Erwachsene war ich irgendwie widersprüchlich: still, aber direkt. Sensibel, aber unbequem. Das kleine Mädchen mit der großen Klappe.

Aus vielen kleinen Momenten der Abweisung entstand irgendwann eine ziemlich große Überzeugung: Ich bin falsch.

Also tat ich das, was vermutlich viele Menschen tun, wenn sie glauben, nicht richtig zu sein: Ich strengte mich an. Ich wollte besser werden, mehr leisten, verständnisvoller sein und möglichst alles richtig machen.

Kurz nach meinem 18. Geburtstag zog mein Körper die Notbremse. Während andere nach dem Abi zum Work & Travel aufbrachen, startete ich mein Jura-Studium und katapultierte mich damit im ersten Semester wegen Depressionen in eine psychosomatische Klinik.

Die Jahre danach waren nicht leicht, aber irgendwann kam ich wieder auf die Beine, schloss meine Ausbildung ab und beruflich lief es richtig gut.
Ich dachte: Jetzt wird endlich alles gut.
Spoiler-Alarm: Wurde es nicht.

Beruflich fand ich meinen Weg. Seit bald acht Jahren arbeite ich als Vorstands- und Geschäftsführungsassistenz, einem Umfeld, in dem Verantwortung, hohe Erwartungen und komplexe Themen zum Alltag gehören. Ich bin richtig gut darin, den Überblick zu behalten, Lösungen zu finden und zu funktionieren, auch wenn es in mir selbst ganz anders aussieht. Genau darin lag lange der Widerspruch:

Im Außen lief es. Innerlich überhaupt nicht.

Ich erreichte Ziele, funktionierte, übernahm Verantwortung und trotzdem fühlte sich mein Leben weiterhin anstrengend an. Vor allem konnte ich mich selbst nicht leiden.

Heute weiß ich: Nicht der Stress war mein eigentliches Problem, ich hatte über die Jahre perfektioniert, gegen mich selbst zu leben.

Ich konnte andere Menschen unglaublich gut verstehen, ihre Perspektive einnehmen, Zusammenhänge erkennen und erklären, warum sie sich so verhielten, wie sie sich verhielten.

Nur bei mir selbst hatte dieses Verständnis einen blinden Fleck.

Wenn ich spürte, dass in einer Freundschaft, Beziehung oder Situation etwas nicht stimmte, fand ich meistens noch eine Erklärung dafür, warum mein Gefühl wahrscheinlich übertrieben war. Warum ich verständnisvoller oder geduldiger sein sollte und warum ich einfach noch ein bisschen warten müsste.

Ich verstand mich eigentlich ziemlich gut, nahm mich nur nicht ernst.

In meiner frühen Jugend wurde so schon aus zielgerichtetem Nachdenken irgendwann Overthinking.

Die Frage, die mich nie losgelassen hat

Gleichzeitig hat mich eine Frage mein ganzes Leben lang begleitet: Warum handeln Menschen so oft gegen das, was sie tief in sich eigentlich längst wissen?

Schon lange bevor ich Coach wurde, saßen Freunde bei mir auf dem Sofa oder riefen mich an, wenn sie feststeckten. Nicht, weil ich die perfekten Antworten hatte. Sondern weil nach unseren Gesprächen plötzlich Dinge zusammenpassten, die vorher keinen Sinn ergeben hatten. Damals hielt ich das für selbstverständlich.

Erst während meiner ersten Coaching-Ausbildung bekam ich immer wieder gespiegelt, dass genau darin eine meiner größten Stärken liegt: zuhören, Zusammenhänge erkennen, tiefer schauen und die Fragen stellen, durch die Menschen ihre eigenen Antworten finden.

Während ich lernte, andere professionell zu begleiten, veränderte sich auch etwas in mir: Ich begann, mir selbst mit derselben Offenheit, Neugier und Empathie zu begegnen, die ich anderen schon immer entgegengebracht hatte.

Ich lernte nicht nur, mich selbst besser zu verstehen. Ich begann, meiner eigenen Wahrnehmung wieder zu glauben und entsprechend zu handeln.

Das hat mein Leben grundlegend verändert.

Kopf Off pur: An einen Wildfremden geschnallt aus einem völlig intakten Flugzeug springen.

Was meine Arbeit heute prägt

Heute habe ich als NLP Master Coach (DVNLP), Systemische Beraterin (ECA) und Business & System Coach (ECA) einen ziemlich gut gefüllten methodischen Werkzeugkoffer.

Aber meine wichtigste Erkenntnis kam aus keiner Methode:

Verstehen allein verändert nichts.

Veränderung entsteht, wenn wir beginnen, das, was wir in uns wahrnehmen, ernst zu nehmen und unser Handeln wieder damit in Einklang zu bringen.

Genau daraus ist mein Ansatz der integeren Selbstführung entstanden.

Ich glaube nicht, dass Menschen repariert werden müssen. Du bist richtig, wie du bist. Meine Überzeugung ist, dass viele von uns irgendwann gelernt haben, ihrer eigenen Wahrnehmung weniger zu vertrauen als den Erwartungen, Meinungen und Reaktionen anderer.

Genau hier setzt meine Arbeit an. Ich begleite dich dabei, deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen wieder ernst zu nehmen, aus dem ständigen Hinterfragen auszusteigen und Entscheidungen zu treffen, die wirklich zu dir passen.

Wenn wir zusammenarbeiten, bekommst du deshalb niemanden, der dir erklärt, wie dein Leben aussehen sollte. Du bekommst jemanden, der aufmerksam zuhört, auch unbequeme Fragen stellt und Zusammenhänge sichtbar macht, die du vielleicht schon lange spürst, aber bisher nicht greifen konntest.

Wenn du aus meiner Geschichte eine Sache mitnimmst, dann bitte diese:

Du bist nicht falsch. Du hast nur irgendwann aufgehört, dir selbst zu vertrauen.

→ Erfahre mehr über mein Coaching

Und heute?

Das Schönste an meiner Geschichte ist, dass ich heute etwas über mein Leben sagen kann, das für mich lange unvorstellbar gewesen wäre:

Ich lebe wirklich gerne.

Das ist, was ich meinen Coachees mit auf den Weg geben will, egal, wie wenig du dich gerade leiden kannst: Da gibt es einen Weg raus.

Wenn ich gerade nicht coache, findest du mich übrigens am liebsten in der Sonne, am Meer, beim Pole Dance oder in einem Gespräch, das ganz harmlos beginnt und zwei Stunden später bei den wirklich großen Fragen des Lebens landet.

Menschen werden mich wohl immer faszinieren.

Heute darf ich sie dabei begleiten, nicht nur zu verstehen, wer sie sind, sondern sich selbst wieder zu glauben.

Jetzt kennst du meine Geschichte. Magst du mir deine erzählen?

Lass uns in einem kostenlosen 30-minütigen Kennenlerngespräch schauen, was dich gerade beschäftigt, ob ich dich dabei unterstützen kann und ob eine Zusammenarbeit für uns beide passt.